Programm 2026 *

Werksführung, Keynotes und Panels von Experten

Neben erkenntnisreichen Vorträgen von Produktionsexperten  und wertvollen Möglichkeiten zum Networking erhalten Sie die exklusive Gelegenheit, an einer speziell auf die Teilnehmer:innen des »Smart Factory Day« zugeschnittenen Führung  durch das  Mercedes-Benz-Werk Berlin-Marienfelde teilzunehmen und Best-Practice praxisnah vor Ort zu erleben.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Abfahrt Shuttle zur Werksführung

Treffpunkt an der Tagungslocation: Seminaris CampusHotel Berlin

Check-in zur Werksführung & Welcome Coffee

Werksführung

9:00 - 9:20 Uhr

Welcome Coffee & Snacks und Begrüßung durch die Veranstalter Claus-Peter Köth (Automobil Industrie), Dr. Markus Keicher und Matthias Ziege (beide Mercedes-Benz)

9:20 - 9:40 Uhr

Werkspräsentation mit Hintergrund Mercedes-Benz, Produktionsportfolio & AFM

Markus Keicher

Dr. Markus Keicher

Director & Plant Manager | Mercedes-Benz AG Berlin

9:40 - 9:50 Uhr

Keynote: Kocht Ihr Saugroboter schon? – Kompetenzerweiterung von Robotern durch kognitive Fähigkeiten

Matthias Ziege

Matthias Ziege

Leitung Mercedes-Benz Digital Factory Campus Berlin | Mercedes-Benz AG Berlin

9:50 - 11:20 Uhr

Führung durch das Mercedes-Benz-Werk Berlin-Marienfelde

Im Digital Factory Campus entwickelt Mercedes-Benz Software und Prozesse für die Produktion, erprobt humanoide Roboter und Künstliche Intelligenz. Am Standort entsteht außerdem der neue elektrische Axialflussmotor. Für die Serienfertigung der E-Maschine meldete Mercedes-Benz über 30 Patente an – 35 Produktionsprozesse sind eine Weltneuheit.

Wir schauen uns beides live an! In einer individuellen Werksführung im Digital Factory Campus in Berlin-Marienfelde erhalten Sie exklusive Einblicke in das Fertigungslabor von Mercedes-Benz.

Bildmaterial: Copyright Mercedes-Benz Group

Shuttle zurück zur Tagungslocation

Check-in zum Smart Factory Day

Mittagspause

Meet & Talk und Besuch der »Smart Expo«

Begrüßung & Willkommen zum Smart Factory Day 2026

Claus-Peter Köth

Chefredakteur »Automobil Industrie« | Vogel Communications Group

Keynote-Vortrag

Humanoide Robotik für die Industrie: Pragmatische Integration statt klassischer Großprojekte

Matthias Bothe

Matthias Bothe

CTO | RoboService GmbH

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    Humanoide Roboter entwickeln sich von einer Zukunftsvision zu einer realen Option für industrielle Anwendungen. Der Vortrag zeigt die technologischen Treiber des aktuellen Booms, den Stand verfügbarer Systeme sowie konkrete Einsatzmöglichkeiten in Produktion und Logistik. Darüber hinaus werden die Vor- und Nachteile verschiedener Robotik-Konzepte verglichen und ein praxisnaher Weg von ersten Pilotprojekten bis zur Skalierung aufgezeigt.

Vom Konzept zur skalierbaren verkörperten KI in industriellen Umgebungen

Jochen Gemenhardt

Jochen Gemeinhardt

Head of Production & Supply Chain | NTT Data DACH

Ingo Kaiser

Ingo Kaiser

Senior Manager, Business Consulting – Production & Supply Chain Management | NTT Data DACH

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    Der Vortrag zeigt eine End-to-End-Methodik, um Embodied AI zuverlässig, sicher und skalierbar aus der Simulation in den OT-Betrieb zu überführen. Industrielle Randbedingungen – alte Maschinen, enge Räume, strenge Sicherheitsauflagen und nichtdeterminische Variabilität – werden als Designvorgaben verstanden. Die Entwicklungsarchitektur verbindet drei Ebenen: großskalige Trainingsrechenleistung, hochfidele Simulation und Digital Twins sowie die Echtzeitausführung auf dem Roboter. 

    Das Ergebnis ist eine „Deployment Factory“: ein wiederholbarer, regulierter Weg, um industrielle Anforderungen in produktive, skalierbare Robotersysteme zu übersetzen – über Maschinen, Standorte und Use Cases hinweg.


Partner-Session

Sicherheit durch Skills: Wie KI-basierte Planung Qualifikationslücken in der Produktion schließt

Harald König

Harald König

Head of Sales | shyftplan

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    In der modernen Fabrik sind Stillstandzeiten das teuerste Gut. Während die Instandhaltung von Maschinen prädiktiv erfolgt, wird das Management der menschlichen Fähigkeiten - der „Skills“ - oft noch reaktiv und manuell betrieben. Das Ergebnis: Qualifikationslücken führen zu Produktionsverzögerungen, Compliance-Risiken und Planungsfehlern. In Zeiten von Fachkräftemangel und volatilen Märkten wird die Fähigkeit, das richtige Talent zur richtigen Zeit an der richtigen Anlage einzusetzen, zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

    In diesem Vortrag zeigen wir, wie die Industrie den Sprung von der statischen Qualifikationsmatrix hin zum KI-gestützten, automatisierten Skill-Matching vollzieht. Wir demonstrieren, wie eine nahtlose Integration von Mitarbeiter-Kompetenzen in den Planungsprozess die operative Exzellenz sichert und gleichzeitig die Audit-Sicherheit herstellt. 

Kaffeepause und Netzwerken

Meet & Talk und Besuch der »Smart Expo«

Startup-Session

Startups stellen sich und ihre Produkte und Projekte vor.

In 3-minütigen Pitches haben die Referenten die Möglichkeit, sich auf dem Podium zu präsentieren. Jede Vorstellung schließt mit einer kurzen Q&A-Session mit dem Auditorium.

Tomás Proença

Tomás Proença

Partnerships & Expansion Lead

Tomás Proença

Marcus Dellith

SVP Partner Management

Benedikt Ebner

Benedikt Ebner

CEO and Co-Founder

Michael Schwarz

Michael Schwarz

Managing Director

Innovative Presswerk-Technologie: Digitalisierung trifft maximale Flexibilität und Präzision

Christian Hödicke

Christian Hödicke

Geschäftsführer | Smart Press Shop

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    Die Anforderungen an die automobile Zulieferindustrie verändern sich in rasantem Tempo. Die Produktionskosten sind weiterhin ein entscheidender Erfolgsfaktor, allerdings haben sich viele, der kostenbeeinflussenden Faktoren gewandelt. Die Produktzyklen werden kürzer und die Variantenvielfalt steigt an. Dies führt zu geringeren Produktionsstückzahlen bei den Bauteilvarianten. Darüber hinaus führen steigende Design-, Material und damit auch Qualitätsanforderungen der Fahrzeughersteller zu weiteren Herausforderungen für die Zulieferindustrie. Nicht zuletzt ist auch die Nachhaltigkeit im Produktionsprozess ein wichtiger werdender Wettbewerbsfaktor. Wie können diese Anforderungen zu wettbewerbsfähigen Produktionskosten am Standort Deutschland erfüllt werden. Dies wird anhand der Vorgehensweise im Presswerk Smart Press Shop erläutert.

Exklusive Panel Diskussion

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Transformation, Digitalisierung und KI: Herausforderungen und Chancen für die Beschäftigten und für den Standort Deutschland

Eine digitalisierte Produktion und der tägliche Umgang mit Software, künstlicher Intelligenz und absehbar humanoiden Robotern setzen neues Know-how in den Werken voraus. Wie lassen sich die Menschen dafür begeistern? Was ist jetzt notwendig, um das passende Wissen zu vermitteln? Das diskutieren wir mit Vertretern von Zulieferern und Autoherstellern.

Teilnehmer:innen:

Francesco Ciancia

Francesco Ciancia

Global Head of Manufacturing | Stellantis

Klaus Steinmann

Klaus Steinmann

Partner & Director | Mercuri Urval

Britta Grundke

Britta Grundke

Head of Sustainability | PowerCo SE 

Moderation:

Claus-Peter Köth

Chefredakteur »Automobil Industrie« | Vogel Communications Group

Zusammenfassung Tag 1

Claus-Peter Köth

Chefredakteur »Automobil Industrie« | Vogel Communications Group

»Smart Factory Day« Networking Dinner im Restaurant des Seminaris CampusHotel Berlin

gesponsert von

Impulsvortrag mit

Norbert Barnikel

Norbert Barnikel

Senior Management Advisor | Computacenter

Genießen Sie anschließend ein entspanntes Abendessen mit Teilnehmern, Referenten und Partnern des Smart Factory Day mit zahlreichen Möglichkeiten zum Networking.

Donnerstag, 11. Juni 2026

Begrüßung & Einführung

Claus-Peter Köth

Chefredakteur »Automobil Industrie« | Vogel Communications Group

Keynote-Vortrag

Einmaliges Zukunftsprojekt Next2OEM: Kabelsätze automatisiert fertigen und montieren

Ingo Busche

Ingo Busche

Leiter Entwicklung Bordnetz Konzept & Robust Design | AUDI

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    Neue E/E Architekturen, zunehmende Integrationsdichte im Fahrzeug, wachsende Variantenvielfalt und dynamische Marktvolumina eröffnen der Bordnetzindustrie große Chancen, innovative Produktionskonzepte zu entwickeln, Automatisierungspotenziale zu heben und Wertschöpfung neu – und näher am OEM – zu denken.

    Das Förderprojekt Next2OEM, getragen von zehn Partnern aus Industrie und Wissenschaft, demonstriert erstmals einen durchgängigen Ansatz zur vollständigen Automatisierung der Kabelsatzfertigung von der Leitung bis ins Fahrzeug und zeigt damit eine technisch wie wirtschaftlich realisierbare, OEM‑nahe Bordnetzproduktion.

    Am Beispiel des Mittelkonsolenleitungssatzes eines aktuellen Audi Modells wurde die gesamte Prozesskette neu gestaltet und in einer verketteten Demonstratoranlage im Stammwerk in Ingolstadt als durchgängig automatisierte und digitalisierte Wertschöpfung realisiert.

    Kernelemente des Zukunftsprojekts sind Design for Automation und ein semantisch‑graphbasiertes digitales Informationsmodell, das Produkt‑, Prozess‑ und Anlagendaten vernetzt und die Grundlage für robuste Automatisierung und mögliche zukünftige KI‑Anwendungen bildet.

    Die Demonstration der technische Machbarkeit einer weitgehend automatisierten Bordnetzproduktion verdeutlicht zugleich die entscheidenden Voraussetzungen für eine Industrialisierung: automatisierungsgerechte Produktgestaltung, digitale Durchgängigkeit in einem unternehmensübergreifenden Datenraum sowie die enge Zusammenarbeit aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette. 

    Der Vortrag erläutert die technologischen Schlüsselinnovationen und beleuchtet den industrieübergreifenden Nutzen des digitalen Ökosystems.

Partner-Session

Digital Twins, AAS und souveräner Datenraum: Wege zu einer Referenzarchitektur

Marco Jacob

Marco Jacob

Unit Director / Solution Lead - OT Solutions | Computacenter

Jürgen Hamm

Jürgen Hamm

Lead Architect Digital Twin Solution | NetApp Deutschland

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    Digitale Zwillinge entwickeln sich derzeit vom Konzept zur zentralen Infrastruktur moderner Produktionssysteme. Sie schaffen nicht nur Transparenz über komplexe Anlagen- und Prozesslandschaften, sondern ermöglichen eine gezielte Effizienzsteigerung, schnellere Entscheidungsfindung und eine belastbare Grundlage für datengetriebene Optimierung.

    Der Vortrag richtet sich an IT  und OT Verantwortliche, die verstehen möchten, wie sich Digitale Zwillinge pragmatisch in gewachsenen Umgebungen umsetzen lassen – herstellerunabhängig, interoperabel und über Systemgrenzen hinweg. Im Fokus steht dabei die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell) als etablierter Industriestandard: Sie fungiert als semantisch eindeutiges, normiertes Digitalabbild von Assets und schafft die Voraussetzung für einen konsistenten, sicheren und durchgängigen Informationsfluss.

    Erfahren Sie, wie durch die standardisierte Integration von Anlagen und Komponenten ein souveräner Datenraum entsteht, in dem Informationen kontextbezogen bereitgestellt und effizient genutzt werden können. Der konkrete Nutzen: reduzierte Integrationsaufwände, höhere Datenqualität, beschleunigte Use-Case-Umsetzung wie der digitale Batterie- oder Produktpass und eine tragfähige Basis für skalierbare KI-Anwendungen in der Produktion.

Knowledge as an Asset: Wie Sie das Gehirn Ihres besten Werks global skalieren.

Status Quo. Das Milliarden-Risiko „Lernkurve"

Florian Jordan

Florian Jordan

Stahl Automotive Consulting


Prof. Dr. Florian Offergelt

Prof. Dr. Florian Offergelt

quantics plus Unternehmensberatung

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    Bei globalen Expansionsstrategien ist die Hardware skalierbar, das Wissen hingegen bleibt lokal fragmentiert. In hochkomplexen Umgebungen (z. B. New Tech, Batterie, Semiconductor) führt das zu einem „Ramp-up Paradox". Jedes neue Werk wiederholt die Fehler des ersten. Das Ergebnis sind vermeidbare Anlaufverluste in Millionenhöhe und eine überlastete zentrale Task Force.


    Die Lösung. Der Digitale Wissenszwilling

    Florian Jordan (SAC) und Prof. Dr. Florian Offergelt (quantics plus; universitäres Hochschulinstitut Schaffhausen) präsentieren den Blueprint für die "kognitive Fabrik". Kern ist der IMPRINT™ Framework, das weltweit erste und einzige Framework, das implizite „Könner-Wissen" (Expertise, Kontext und Entscheidungen) mit expliziten Systemdaten in einem digitalen Wissenszwilling verschmelzt.


    Business Case für Entscheider

    • Decoupling von Fachkräftemangel. Reduzieren Sie die Abhängigkeit von lokalen Experten-Teams, indem Sie das globale Best-Practice-Wissen am Point of Need verfügbar machen, multilingual und in Echtzeit.
    • Speed-to-Profit. Verkürzen Sie die Phase der Unwirtschaftlichkeit bei neuen Standorten massiv. Das Wissen des Lead-Werks wird zum Startwert für den globalen Rollout.
    • Decision Support vs. Data Overload. Wir bauen keine weitere Datenbank, sondern eine aktive Entscheidungshilfe für Werksleiter und Linienverantwortliche, die Anomalien interpretiert, bevor sie zu Stillständen führen.

    Praxis-Insight


    Anhand aktueller Case Studies aus der Hochtechnologie-Produktion zeigen wir, wie der Transfer zwischen Pilotwerken in Europa und neuen Standorten in Nordamerika synchronisiert wird. Wir zeigen, das „First-Time-Right" keine Glückssache ist, sondern das Ergebnis einer systematischen Wissens-Architektur.


Netzwerkpause mit Ausstellerrundgang mit Fragen an Aussteller und Startups

Meet & Talk und Besuch der »Smart Expo«

Resilienz in der Supply Chain: Steuern statt reagieren

Thomas Gensberger

Thomas Gensberger

Head of Supply Chain Steuerung/O2D | Audi

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    Resiliente Supply Chains entstehen dort, wo Unternehmen in einem hochvolatilen Umfeld nicht nur reagieren, sondern aktiv steuern. Der Vortrag zeigt, wie ganzheitliche End to End Prozesse Transparenz schaffen, Silos aufbrechen und Risiken frühzeitig sichtbar machen – von der Planung über Logistik und Produktion bis hin zu Beschaffung, Vertrieb und Finanzen.

    Im Mittelpunkt stehen dabei klar definierte Prozesse, eine starke organisatorische Verankerung und gelebte bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Digitale Unterstützung ist ein wichtiger Enabler, doch nachhaltige Resilienz entsteht erst im Zusammenspiel mit resilienten Organisationsstrukturen und persönlich befähigten Mitarbeitenden. Gerade unter extremem Druck zeigt sich, dass Stabilität und Handlungsfähigkeit in der Supply Chain nicht aus Tools allein erwachsen, sondern aus klarer Steuerung, verlässlichen Prozessen und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Batterie- und E-Motor-Produktion: Neue Anforderungen an Automation

Tilman Plaß

Tilman Plaß

Industry Manager Automotive | Beckhoff Automation

Batterieproduktion in schwierigen Zeiten – Flexible Produktionskonzepte als Schlüssel zur Resilienz

Maurice Auerswald

Maurice Auerswald

Standortleiter | Dräxlmaier Batteriewerk Leipzig

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    Volatile Absatzmärkte und unsichere Hochlaufkurven stellen die Batterieproduktion vor einen zentralen Zielkonflikt: Hohe Automatisierungsgrade sichern langfristig Kosten und Qualität, führen jedoch zu erheblichen Anlageninvestitionen, die bei schwankenden Abrufvolumina nur schwer abzusichern sind. Vor diesem Hintergrund geraten klassische, stark verkettete Produktionslinien zunehmend unter Druck.

    Der Vortrag zeigt, wie modular aufgebaute Fertigungssysteme mit autonomen Stationen einen Lösungsansatz bieten, um diesen Zielkonflikt aufzulösen. Durch Entkopplung von Prozessen, standardisierte Module und flexible Materialflusskonzepte lassen sich Skalierbarkeit, Produktvariation und Volumenanpassung besser beherrschen – bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Stückkosten.

    Ein besonderer Fokus liegt auf Multiproduktansätzen in der Batteriefertigung, die es ermöglichen, unterschiedliche Produkte und Entwicklungsstufen auf gemeinsamen Anlagen abzubilden und so Investitionsrisiken zu reduzieren. Ergänzend wird diskutiert, welche Rolle strategische Partnerschaften zwischen OEMs und Tier 1 Zulieferern spielen, um Investitionen, technologische Risiken und Flexibilitätsanforderungen entlang der Lieferkette gemeinsam zu adressieren.

    Der Beitrag verdeutlicht, dass flexible Produktions- und Lieferkettenkonzepte kein Effizienzverzicht sind, sondern eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Batterieproduktion in unsicheren Zeiten.

Mittagspause und Netzwerken

Meet & Talk und Besuch der »Smart Expo«

Panel-Diskussion

Supply Chain Resilience – Prävention statt Untergang

Jürgen Schuberthan

Jürgen Schuberthan

Product Owner | BMW Group

Thomas Gernsberger

Thomas Gensberger

Head of Supply Chain Steuerung/O2D | Audi

Klaus Steinmann

Maurice Auerswald

Standortleiter | Dräxlmeier Batteriewerk Leipzig

Katharina Zipse

Moderation:

Katharina Zipse

Managing Director | CatX Service

Die digitale Transformation der Automobilproduktion: Wie die Fabrik der Zukunft aussieht und Multi-Agenten-Systeme neue Mehrwerte schaffen

Joachim Franz

Joachim Franz

General Manager and Industry Lead Automotive, Mobility and Transport | Microsoft Deutschland

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    Die Automobilproduktion steht vor der nächsten Transformationsstufe: Aus vernetzten Fabriken werden lernende, agentische Produktionssysteme. Der Vortrag zeigt, wie Cloud, industrielle Datenplattformen, KI und Multi-Agenten-Systeme neue Mehrwerte in der Fabrik schaffen können – von Effizienz und Qualität über Resilienz und flexible Produktion bis hin zu Energie- und Nachhaltigkeitszielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen, Daten und Prozesse so verbunden werden, dass Entscheidungen schneller, fundierter und sicherer getroffen werden können. Anhand praxisnaher Beispiele wird deutlich, wie die Fabrik der Zukunft nicht nur digitaler, sondern intelligenter und handlungsfähiger wird.

Zusammenfassung & Netzwerken am Ende des Smart Factory Days 2026

Claus-Peter Köth

Chefredakteur »Automobil Industrie« | Vogel Communications Group

* Änderungen vorbehalten