Programm 2018

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Dienstag, 6. November 2018

08:45 Uhr
Registrierung Leonardo Hotel Munich City East
09:20 Uhr
Begrüßung »Smart Factory Day«, Einführung & Eröffnung der Meet & Talk Area
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

09:30 Uhr
Auf dem Weg zur Zero-Impact-Factory
Referent: Achim Heinfling (angefragt) | Vorsitzender des Vorstands, Audi Hungaria
09:55 Uhr
Wie ZF mit dem Basissystem Industrie 4.0 (BaSys 4.0) die Produktivität von Produktionsanlagen optimiert
Referent: Werner Balandat (angefragt) | ZF Friedrichshafen AG
10:20 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Meet & Talk Area
10:45 Uhr
IntelligentProduction@VANS - Neue digitale Fertigungstechnologien bei Mercedes-Benz Vans mehr
Mit der Neuauflage unseres Bestsellers läuten wir das digitale Zeitalter in dieser Fahrzeugklasse ein. Der neue Sprinter steht ganz im Zeichen der Zukunftsinitiative adVANce von Mercedes Benz Vans. Als erste vollvernetzte Gesamtsystemlösung verkörpert er die Entwicklung von Mercedes-Benz Vans vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von ganzheitlichen Transport- und Mobilitätslösungen. Wir haben den neuen Sprinter in allen klassischen Stärken noch besser gemacht und ergänzen ihn durch intelligente Produkte und Dienstleistungen. Für unsere Kunden erschließen wir so ein neues Niveau in Sachen Effizienz, Flexibilität, Vernetzung und Wirtschaftlichkeit. Und zwar passgenau für ihre jeweilige Branche.

Mercedes-Benz Vans nimmt bei der Intelligenten Produktion eine führende Rolle unter den Transporterherstellern ein. Wir gehen den nächsten logischen Schritt mit dem neuen Sprinter. Insgesamt investiert Mercedes-Benz Vans von 2017 bis 2025 über 200 Millionen Euro in den Ausbau der Intelligenten Produktion. Bis zum Jahr 2025 soll unsere Produktion weltweit voll digitalisiert sein. Ziel im Rahmen unserer Strategie „IntelligentProduction@VANS“ ist die vollständig vernetzte „Fabrik der Zukunft“ für mehr Effizienz und Flexibilität.
Hintergrund: steigende Anforderungen, z.B. erhöhte Nachfrage / steigende Stückzahlen Wettbewerbsfähigkeit / Standort Deutschland steigende Variantenvielfalt, Elektrifizierung Digitalisierung – zentrale Herausforderung durch verändertes Kundenverhalten. Die Mitarbeiter profitieren von zunehmender Digitalisierung in der Fertigung, indem sie von Routineaufgaben entlastet werden. Dies soll ihnen mehr Zeit für höherwertigere Tätigkeiten geben.
Referent: Frank Klein | Mercedes-Benz Vans

Frank Klein ist seit April 2014 Leiter Mercedes-Benz Vans Operations. In dieser Funktion verantwortet er die weltweite Produktion von Mercedes-Benz Vans inklusive der Funktionen Planung, Logistik und Qualität. Herr Klein begann seine berufliche Laufbahn bei der damaligen Daimler-Benz AG im Jahre 1991. Seit 1996 hatte er bei Daimler verschiedene Management-Positionen in den Geschäftsfeldern Fahrzeugforschung, Lkw, Pkw und Vans inne. Unter anderem war er als Projektleiter für den Aufbau des Mercedes-Benz Werks in Kecskemét, Ungarn, verantwortlich und übernahm dort die Werkleiterfunktion. Herr Klein hat einen Diplomabschluss (BA) in Elektrotechnik-Automatisierungstechnik. Er ist seit 2011 Honorarprofessor an der Gesamthochschule in Kecskemét, Ungarn. Herr Klein ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit geht er gerne Laufen und widmet sich seiner Oldtimersammlung

11:10 Uhr
Die neuen Spielregeln für den OEM – Durchsatz, Hochindividualisierte Produkte und skalierbare Produktion mehr
SmartFactories sind en vogue, realisiert mit Fischertechnik, Lego und vielen bunten Folien. In unserem Verständnis ist eine SmartFactory nur der sichtbare Teil einer vollintegrierten Engineering Value Chain. Nur die Durchgängigkeit von Daten, Prozessen und Ökosystemen schafft die Vorrausetzungen für einen Fluss. Der Prozess wird somit zum Produkt und der gesamte Nutzen der Virtualität stehen dem gesamten Wertschöpfungsnetzwerk zur Verfügung: mit der Entwicklung des Produktes entsteht der Produktionsprozess, Robotersteuerung und Logistikprozess. Darüber hinaus entsteht ein unmittelbarer Nutzen für den Endkunden. Der OEM realisiert maximale Kundenindividualität (Masscustomization) mit den Werkzeugen der Serienfertigung und wird sich langfristig auf seine „neuen“ Kernkompetenzen fokussieren - Design in Exterieur und Interieur. Die Produktion wird delegiert in die nächste Generation der „Foxconns“ dieser Welt.
Referent: Dr. Markus Junginger | MHP Management- und IT-Beratung

Markus Junginger leitet den Bereich Engineering Strategie und Digitalisierung bei der MHP. Sein wesentliches Ziel besteht darin das Gesamtsystem Engineering und Produktion zu optimieren, Durchgängigkeit im Fluss von Daten, Prozess und Organisationen umzusetzen. Domänenübergreifende Kollaboration, Virtualisierung und Erprobung von Funktion bis Fahrzeug und eine geschlossene Daten – und Informationskette von der Entwicklung in die Produktion, ist der Fokus seiner Einheit und der Projekte. Mastertitel in Mechatronics und Operations Reasearch; Promotion in Systemtheorie und Kybernetik.

11:35 Uhr
Vernetzte adaptive Produktion – Potentiale zwischen Prozess, Maschine und Cloud
Referent: Dr.-Ing. Kristian Arntz  | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
12:00 Uhr
Mittagspause und Besuch der Meet & Talk Area
13:15 Uhr
Früher, schneller, besser: Nachhaltige & smarte Produktionsprozesse mehr
Produktionseffizienz und Nachhaltigkeit einer Anlage profitieren von den Entwicklungen rund um Industrie 4.0 besonders. Vorausschauende Wartung, transparente Prozesse, intelligentes Monitoring haben letztlich ein Ziel: Sie verbessern die Effizienz einer Anlage und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu Kostenreduktion und Nachhaltigkeit. Der Vortrag zeigt Potentiale auf und stellt die Beiträge von intelligenten Leittechniksystemen wie der iTAC.MES.Suite und des digitalen Marktplatzes LOXEO in den passenden Zusammenhang.
Referent: Dr. Johannes T. Grobe | Dürr Systems AG

Senior Vice President Sales & Marketing, Dürr Systems AG |
Dr. Johannes T. Grobe verantwortet zur Zeit die Funktion des Senior Vice President Sales and Marketing in der Division Paint and Final Assembly Systems bei Dürr. |
Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei Bosch Rexroth, u. a. als Vice President Sales für den Sektor Industrie-Management, Key Account Management und Applikationsentwicklung für industrielle Anwendungen tätig. Dr. Grobe verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Management von Produkt- und Technologieentwicklung, Innovationsprojekten sowie Produktions- und Fertigungsprozessen und war zuletzt als Managing Director von Bosch Rexroth in Indien beschäftigt.
| Dr. Johannes T. Grobe promovierte 1998 im Bereich Informatik im Maschinenbau an der RWTH Aachen.

13:40 Uhr
Eventbasiertes Prozessmanagement mittels Big-Data-Analytics und IIoT zum Standard für Industrie 4.0 mehr
Eventbasiertes Prozessmanagement mittels Big-Data-Analytics und IIoT zum Standard für Industrie 4.0. Während gerade in der Automobilindustrie zunehmend Telemetriedaten der Fahrzeuge zwecks Verbesserungen herangezogen werden bleiben die Produktionsdaten vielfach ungenutzt. Die in der Produktion eingesetzten Systeme zur Maschinensteuerung sind meist proprietäre Systeme und setzten den Fokus nicht auf Datenauswertung. An diesem Punkt setzen moderne Informations- und Prozessmanagementplattformen an, um alle verfügbaren Daten aus Produktions- und Bewegungsprozessen zu analysieren und zu aggregieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen oft zur weiteren Optimierung und Effizienzsteigerung im Produktions- und Logistikprozess.
Referent: Ron Jäger | Winckel GmbH & Co. KG

Executive Manager Sales
Unsere Aufgaben in der Beratung bestehen darin, die Informationsdrehscheibe einer modernen Produktion und Logistik, mittels Auto-ID-Technologien umzusetzen und mit den gewonnenen Daten die digitale Transformation zur Industrie 4.0 zu starten.
- Eventbasiertes Prozessmanagement/Complex Event Processing/Smart-Data/IIot/Realtime Process Cockpit/Big-Data-Digitalisierungs-Strategie

14:05 Uhr
Industrie 4.0 & ActiveCockpit – effizientes Shop Floor Management
Referent: Andreas Jenke (angefragt) | Bosch Rexroth AG

Beruflicher Werdegang - Studium der Elektrotechnik, TU Dresden - 1990 Eintritt Robert Bosch GmbH, Forschung und Vorausentwicklung Produktionstechnik - 1999 Gruppenleiter Entwicklung Industrie-Roboter - 2003 Projektleitung Vorstandsprojekt – Entwicklungs-Merger innerhalb Rexroth - 2007 Leiter internationaler Vertrieb Branche Werkzeugmaschinen Rexroth 2012 Leiter internationale Projektabteilung Montagetechnik Rexroth o 2013-14 Projektleiter Industrie 4.0 Montagelinie prämiert mit I4.0-Award Zeitschrift „Produktion“ 2014

14:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Meet & Talk Area
14:55 Uhr
Mensch-Maschine-Kollaboration/Künstliche Intelligenz und Robotik
15:20 Uhr
MAN München - unser Weg zur ressourceneffizienten Fabrik
Referent: Dr. Sebastian Weig (angefragt) | MAN SE

Leiter Gesamtplanung MAN-Werk München

15:45 Uhr
Smart Assembly: Was die Zukunft der Montage smart macht
Referent: N. N. | ASM Assembly Systems
16:10 Uhr
Impulsvortrag
Industrie 4.0: Strukturiert in die digitale Zukunft mehr
Von der vierten industriellen Revolution verspricht sich auch die Automobilindustrie viel – und scheint zumindest in Teilen gerüstet. Wirklich? Das „Industrie 4.0 Barometer“ von MHP zeigt: Vor allem strategische Schwächen lassen an der Industrie-4.0-Readiness zweifeln.

Wo deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse, Anlagen und Produkte tatsächlich stehen, ließ sich bisher nur vermuten. Dies gilt sowohl für die unternehmenseigene Entwicklung der Digitalisierungsreife als auch für den Vergleich mit Kunden, Partnern und Mitbewerbern. Deshalb bedarf es einer Studie, die den Status Quo der Unternehmen erfasst und diesen gleichzeitig mit Benchmarkdaten abgleicht, die stets hinsichtlich aktueller Entwicklungen angepasst werden. Eine breite statistische Grundlage erhöht den Wert der Ergebnisse und ermöglicht so belastbare Aussagen.

Diesen Bedarf hat MHP in Zusammenarbeit mit Professor Johann Kranz von der Ludwig-Maximilians-Universität München erkannt und daher gemeinsam das Industrie 4.0 Barometer geschaffen. Auf hoher technologischer Detailtiefe werden die aktuellen Industrie 4.0 Aktivitäten erfasst und darauf aufbauend Lücken und Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Durch eine individuelle Auswertung der Studienergebnisse und deren Rückkopplung an die jeweiligen Unternehmen grenzt sich das Industrie 4.0 Barometer deutlich von bereits existierenden Industrie 4.0 Studien ab. Durch die periodische Durchführung bzw. Wiederholung des Barometers wird ein Benchmark geschaffen, welcher sowohl den Vergleich mit Wettbewerbern ermöglicht als auch die eigene Entwicklung in den einzelnen Kategorien abbildet. Im Detail wird aufgezeigt, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht, um nicht den Anschluss zur Konkurrenz zu verlieren.
Referent: Prof. Dr. Johann Kranz | LMU München

- Seit 2016 Inhaber der Professor für Internet Business and Internet Services an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 2012 – 2016 Inhaber der Juniorprofessor für Management-Informationssysteme und Methoden an der Georg-August-Universität Göttingen
- Promotion zum Dr. oec. publ. an der Ludwig-Maximilians-Universität 2011: Dissertationstitel: “Studies on Technology Adoption and Regulation of Smart Grids” (Summa cum laude). Referent: Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Korreferent: Prof. Dr. Thomas Hess
- Forschungsaufenthalte u.a. an der Columbia Business School (New York City, USA), Syracuse University (New York, USA), Waseda University (Tokyo, Japan)
- Über 30 Veröffentlichungen in begutachteten Zeitschriften und Konferenzbänden (19 x VHB-Jourqual 3: A/B)
- Einwerbung und Durchführung mehrerer drittmittelfinanzierter Projekte (u.a. DFG, BMBF, BMWi, Deutsche Telekom, Hamburgische Investitions- und Förderbank)

16:35 Uhr
Podiumsdiskussion
Referent: Claus-Peter Köth (Moderator) | »Automobil Industrie«

Chefredakteur »Automobil Industrie«

Referent: Prof. Dr. Johann Kranz | LMU München

- Seit 2016 Inhaber der Professor für Internet Business and Internet Services an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 2012 – 2016 Inhaber der Juniorprofessor für Management-Informationssysteme und Methoden an der Georg-August-Universität Göttingen
- Promotion zum Dr. oec. publ. an der Ludwig-Maximilians-Universität 2011: Dissertationstitel: “Studies on Technology Adoption and Regulation of Smart Grids” (Summa cum laude). Referent: Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Korreferent: Prof. Dr. Thomas Hess
- Forschungsaufenthalte u.a. an der Columbia Business School (New York City, USA), Syracuse University (New York, USA), Waseda University (Tokyo, Japan)
- Über 30 Veröffentlichungen in begutachteten Zeitschriften und Konferenzbänden (19 x VHB-Jourqual 3: A/B)
- Einwerbung und Durchführung mehrerer drittmittelfinanzierter Projekte (u.a. DFG, BMBF, BMWi, Deutsche Telekom, Hamburgische Investitions- und Förderbank)

17:00 Uhr
Verabschiedung »Smart Factory Day« und Besuch der Meet & Talk Area

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